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Stadtmuseum Klausen

Stadtmuseum Klausen

Öffnungszeiten

Vom 31.03.2012 bis 03.11.2012
Dienstag bis Samstag von 9.30 – 12, 15.30 – 18 Uhr
Am 25. April, 1. Mai, 2. Juni, 15. August  und 1. November geschlossen

Das Stadtmuseum Klausen

Das Stadtmuseum Klausen, Nachfolger des 1914 gegründeten Heimatmuseums, wurde im Juni 1992 nach einer längeren Restaurierungsphase wieder eröffnet. Es beherbergt heute verschiedene Sammlungen, die in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kapuzinerklosters von Klausen untergebracht sind. Die Gründung des Klosters geht auf die spanische Königin Maria Anna (1667 – 1740) zurück und ist eng mit der Gestalt und dem Wirken des Kapuzinerpaters Gabriel Pontifeser (1653 – 1706) verbunden. Aufgrund des hohen Ansehens, das der königliche Beichvater am spanischen Hof genoss, wurden ihm viele Würden und hohe Ehrungen angeboten, die er stets in aller Klosters in seinem Heimatort Klausen. P. Gabriel wurde nämlich im Zoppoltschen Haus auf der Frag in Klausen geboren, an dessen Stelle in den Jahren 1702/03 die heute noch bestehende Loretokapelle errichtet wurde. Bereits 1699 war mit dem Bau der Kirche begonnen worden, die 1701 dem hl. Felix von Cantalice geweiht wurde.

Von den zwei großen Schauräumen im Erdgeschoß des Museums ist der erste dem umfangreichen Bestand an Kunstwerken aus dem religiösen und sakralen Bereich gewidmet, welche einen Zeitraum vom 15. bis zum 19. Jahrhundert umfassen. Die ausgestellten Objekte stammen fast zur Gänze aus dem Klausner Raum und der näheren Umgebung. Gezeigt werden weiters einige bedeutende Kunstwerke, die aus den Beständen des ehemaligen Kapuzinerklosters stammen.

Der zweite Raum, die ehemalige Sakristei, ist der “Klausner Künstlerkolonie” (1874-1914) gewidmet, einem der wichtigsten Abschnitte in der Geschichte der Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Klausen zum beliebten Treffpunkt von Künstlern und Gelehrten und wurde als “Künstlerstädtchen” im In- und Ausland gefeiert. In dieser  Zeit hielten sich in Klausen mehr als 250 namhafte Maler und Bildhauer auf, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten, wie Braith, Compton, Defregger, Egger-Lienz, Erbslöh, Gabl, Höger, Kanoldt, Koester, Loesch, Mali, Müller-Coburg, Ruß, Seitz, Spitzweg usw. Hinzu kommen auch bedeutende einheimische Künstler, wie Gallmetzer, Kargruber, Piffrader, Rabensteiner, Schieder und Telfner.

Der Loretoschatz

Zweifellos den bedeutendsten Teil des Museums bildet der berühmte Loreto-Schatz, der hier seine neue Himstätte gefunden hat und dem der gesamte erste Stock des Gebäudes gewidmet ist. Die Stiftung dieser einzigartigen Sammlung von Kunstwerken (um 1700) geht gleichfalls auf die spanische Königin Maria Anna zurück, die damit die Bitte ihres hochgeschätzten Beichvaters Pater Gabriel Pontifeser erhörte. Der reiche Schatz an kirchlichen Paramenten, religiösen Gegenständen, Bildern und weiteren Prunkstücken, von denen der Feldaltar König Karls II. eine besondere Erwähnung verdient, stammt größtenteils aus Werkstätten spanischer und italienischer Künstler und Kunsthandwerker des 16. und 17. Jahrhunderts.

Im Erdgeschoß des Museums wurde weiters ein Bereich für Sonderausstellungen eingerichtet. Ihm kommt durch sein abwechselndes Veranstaltungsprogramm  eine tragende Rolle in der Öffentlichkeitsarbeit zu.

Die Kapuzinerkirche

Über den Kreuzgang erreicht man die Kapuzinerkirche (erbaut zwischen 1699 und 1701), die dem hl. Felix von Cantalice geweiht ist. Die Gemälde des Hochaltars und des Altars der Seitenkapelle sind Meisterwerke des lombardischen Malers Paolo Pagani (1655-1716) und wurden von der Großherzogin Dorothea von Parma gestiftet. Den linken Seitenaltar schmückt ein Werk des lombardischen Malers Stefano Maria Legnani (1661-1713), jenes vom rechten stammt von einem unbekannten, lokalen Meister.

Kontakt

OrtFrag 1
39043 Klausen
Telefon 1+39 0472 846148
Faxnummer+39 0472 846148
E-Mail (offiziell)museum@klausen-bz.it

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